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Schnellstart ins Fundraising

Wenn mal keine Zeit da ist

Im Fundraising geht erst mal nichts wirklich schnell. Vieles ist auf Langfristigkeit ausgelegt. Das ist gut und sinnvoll. Wenn es aber dann doch mal schnell gehen muss, helfen diese Tipps weiter. Nehmen Sie nach dem Start aber auf alle Fälle Kontakt zu den Ansprechpersonen in Ihrer Landeskirche auf, um Unterstützung zu erhalten.

Die Zeit drängt, und Sie wollen sofort mit Ihrer ersten Spendenaktion beginnen? Dann kann Ihnen diese Liste dabei helfen, an alles Wichtige zu denken und möglichst rasch zum Erfolg zu kommen. Sie ersetzt jedoch nicht die grundsätzlichen konzeptionellen Überlegungen für Ihr nachhaltiges Fundraising.

Schritt 1

Überprüfen Sie, ob es sich bei Ihrem ersten Spendenprojekt um ein wirklich sinnvolles, dringendes, gut gemachtes und leicht vermittelbares Projekt handelt.

Schritt 2

Stellen Sie eine Arbeitsgruppe für die Spendenaktion zusammen. Dies sind zum Beispiel 2 Kirchenvorsteher, 2 weitere ehrenamtliche Unterstützer sowie ein/e Pfarrer/in. Der Pfarrer sollte mehr im Hintergrund wirken. Die Spendenbitte darf nicht mit seelsorgerlicher Arbeit verknüpft werden.

Schritt 3

Vermitteln Sie Ihren potentiellen Förderern Ihr Projekt und seinen Nutzen über verschiedene Kanäle und mit informativen und emotionalen Anteilen: Artikel im Gemeindebrief, Plakat im Eingangsbereich der Kirche, Info-Tafel beim Kirchencafé, Ankündigung im Rahmen des Gottesdienstes, Pressemitteilungen, Website und im persönlichen Gespräch. Fragen Sie Ihre Gesprächspartner, wie sie das Projekt finden und welche Ideen sie dazu haben. Binden Sie sie ein!

Schritt 4

Entwickeln Sie geeignete und auf verschiedene Arten ansprechende Maßnahmen und Aktionen, die Spenderinnen und Spender begeistern. Zum Beispiel einen Sponsorenlauf von Kindern und Jugendlichen aus Ihrer Gemeinde, symbolische Bausteine, Versteigerung ausrangierter Orgelpfeifen oder Bänke.

Schaffen Sie mit Ihrer Aktion ein Gemeinschaftsgefühl: Nur weil jede und jeder Einzelne mitmacht, wird die Aktion ein Erfolg! Und Spaß machen soll sie auch noch!

Schritt 5

Ihre potentiellen Förderer wollen um ihre Spende gebeten werden: Äußern Sie Ihre Bitte freundlich, und betonen Sie, dass jede Spende zählt. Bitten Sie zum Beispiel auf Ihrer Website, am Ende eines Artikels im Gemeindebrief, auf Informationsblättern, im persönlichen Gespräch und im Gottesdienst. Die Spendenbitte fällt Ihnen leichter, wenn Sie selbst bereits gespendet haben.

Schritt 6

Machen Sie es Ihren Spendern einfach: Setzen Sie das Spendenkonto an eine deutlich sichtbare Stelle. Legen Sie Überweisungsträger aus bzw. bei.

Schritt 7

Nutzen Sie die Chancen der Kollekte: Wählen Sie einen voraussichtlich gut besuchten Gottesdienst aus. Seien Sie ideenreich und überraschen Sie die Gottesdienstbesucher mit einer ungewöhnlichen Kollektenbitte. Beschreiben Sie genau, wofür Sie wie viel Geld benötigen. Lassen Sie für ein Projekt der Jugendarbeit ein jugendliches Gemeindemitglied die Bitte formulieren, für ein musikalisches Projekt die Solistin Ihres Kirchenchors usw.

Schritt 8

Stellen Sie die Ablauforganisation sicher: die Nutzung vorhandener Adressen, das korrekte Verbuchen von Spenden, das schnelle Ausstellen von Dankbriefen und Zuwendungsbestätigungen.

Schritt 9

Behandeln Sie Ihre Förderer wie Ihre besten Freunde.Danken Sie schnell, individuell und herzlich. Danken Sie auch spontan, zum Beispiel wenn Sie einen Spender auf der Straße treffen. Rufen Sie großzügige Spender noch am Tag des Spendeneingangs an und zeigen Sie Ihre Freude. Überlegen Sie sich auch, womit Sie Ihren Förderern eine Freude machen können. Und danken Sie selbstverständlich auch Allen, die bei der Aktion mitgewirkt und mitgeholfen haben.

Schritt 10

Informieren Sie Ihre Spenderinnen und Spender über das Ergebnis der Sammlung und den Projektfortschritt. Gestalten Sie zum Beispiel eine Fotowand, die Eindrücke vom Aktionstag zeigt und die Sie für einige Wochen im Kirchenvorraum aufstellen.

Und schließlich: Feiern Sie den Erfolg Ihrer Aktion gemeinsam mit Ihren Helfern und Spendern!

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