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Spendenbriefe und Kirchgeldbriefe gestalten

Gestaltungsregeln für gute Spendenbriefe

Einen guten Spendenbrief zu schreiben, kann man lernen! Natürlich reicht eine Seite nicht aus, um alle Regeln der Kunst ausführlich zu erklären, aber für ein paar kleine Tipps doch auf jeden Fall. Und diese machen Ihren Kirchgeldbrief sofort besser und erfolgreicher – versprochen! Probieren Sie es aus.

Ein bekannter und vertrauenerweckender Absender und ein Logo (was in Fall von Kirchengemeinden ja naturgemäß gegeben ist) helfen, Leser zum Lesen zu bewegen. Statt des Logos kann oben rechts in die Ecke auch ein Foto des Unterzeichners eingesetzt werden. Das macht den Brief persönlicher und gibt der Gemeinde ein Gesicht.

Jeder Mensch liest seinen eigenen Namen gern und wird gern persönlich angesprochen! Deshalb ist es wichtig, dass an dieser Stelle der Name (ggf. mit Titel) vollständig und richtig geschrieben ist. Ebenso die Adresse, da der Brief sonst nicht ankommt.

Gehört nicht nur zu einem Brief dazu, sondern ist auch als konkreter Anhaltspunkt wichtig: Wann und wo hat sich der Verfasser hingesetzt und sich Zeit für mich genommen?

Ein Betreff muss nicht unbedingt sein, hilft aber bei der Orientierung. Was will der Verfasser? Wenn ein Betreff gewählt wird, dann sollte dieser interessant sein und zum Weiterlesen motivieren. NICHT: "Freiwilliges Kirchgeld 20XX"

Wie bereits erwähnt: Jeder Mensch liest seinen Namen gern und wird gern persönlich angesprochen! Auf eine allgemeine Anrede „Liebe Gemeinde“ oder "Sehr geehrte Damen und Herren" brauche ich als Leser nicht zu reagieren. Da kann ich mich zurücklehnen, denn ich bin nicht direkt gemeint. Und irgendeiner wird es schon machen.

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Hier können ein kurzer vorgezogener Dank für die Spende und der Dank ganz allgemein stehen. NICHT: der Dank für die letzte Spende oder die vom letzten Jahr!

Dies ist nicht der Zweck des Spendenbriefs, nimmt Platz weg für die eigentliche Botschaft und lenkt die Aufmerksamkeit wieder in eine ganz andere Richtung.

Die Unterschrift sollte leserlich aus geschriebenem Vor- und Nachnamen bestehen, möglichst in blau. Blau deshalb, weil es sich besser von der schwarzen Farbe des Brieftextes abhebt und dadurch gleich klar ist, wer schreibt. EINE Person sollte den Brief unterschreiben. Außerdem ist eine „Eins-zu-Eins-Kommunikation“ ebenfalls persönlicher und direkter.

Die Funktionsbezeichnung greift Vor- und Nachnamen auf und beschreibt, in welcher Rolle der Unterzeichner auftritt. Ein Bild des Unterzeichners hilft, sich den Menschen vorstellen zu können, der einem schreibt. Wenn oben schon ein Foto des Schreibenden verwendet wurde, dann kann auch ein Bild aus dem vorgestellten Projekt eingesetzt werden.

ABER: Nur gute Bilder benutzen! Pixelige Bilder von Gegenständen ohne Menschen und das auch noch in schlechter Qualität sind kontraproduktiv. Verzichten Sie darauf.

Das sogenannte „Postskriptum“ ist ein Nachsatz und trägt zusammen mit dem Betreff dazu bei, dass auf einen Blick verstanden wird, worum es in dem Brief geht.

Der Blick des Betrachters geht von rechts oben nach links zum eigenen Namen und dann nach unten. Es hat eine wichtige Funktion und sollte gut bedacht werden. Es bietet sich an, hier die Spendenbitte zu wiederholen und eine Orientierung zu geben, wie viel Geld man braucht bzw. der Spender geben soll.

Das ist wie bei einer Anlassspende zum Geburtstag: Die erste Frage ist „Wie viel sollen wir denn geben?“. Und diese Frage sollten wir beantworten. Dann können sich die Gebenden immer noch überlegen, ob das so in Ordnung ist oder sie lieber weniger oder gar mehr geben möchten.

Der Brief sollte kurz und prägnant sein und eine Seite nicht überschreiten. Wir sind tagtäglich mit so vielen Informationen konfrontiert, dass sich die meisten Menschen nicht mehr so viel Zeit nehmen, um alles gründlich zu lesen. Wie bei vielen Dingen zählt der erste Eindruck. Und der dauert circa 30 Sekunden.

Deshalb wird auch in vielen Spendenbriefen mit Hervorhebungen oder Unterstreichungen gearbeitet, und deshalb ist es so wichtig, dass der Brief gut gestaltet ist und Logo, Absender, Anschrift und Bilder „ansprechend“ sind. Kurze Sätze, normale Sprache, keine Fremdwörter oder Fachbegriffe, ohne Floskeln und ohne negative Botschaften (Defizit, Fehlbetrag, Kürzungsrunde, Lücken im Haushalt) verstehen sich von selbst.

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